Wenn der Fahrradträger abreißt – Eine Geschichte aus Frankreich
Manchmal sind es die unerwarteten Pannen, die ein Abenteuer erst richtig besonders machen. So auch an einem sonnigen Nachmittag in Frankreich, als unser alter, treuer Fiat Ducato uns mal wieder auf die Probe stellte – oder vielmehr unser Fahrradträger.
Ein lauter Knall und ein Schockmoment
Wir waren gerade auf einer Strasse in einer Stadt unterwegs, als es plötzlich krachte. Im Rückspiegel sahen wir unseren Fahrradträger bedrohlich wackeln. Er hatte sich fast vollständig gelöst. Zum Glück konnten wir sicher anhalten und den Schaden begutachten. Schnell war klar: So konnten wir nicht weiterfahren.
Hilfe aus zwei Ländern
Auf einem nahegelegenen Campingplatz versuchten wir unser Glück. Ein freundlicher holländischer Camper, der handwerklich begabt schien, kam direkt zu Hilfe. Mit fachmännischem Blick untersuchte er die Bruchstelle. Während wir uns noch fragten, wie wir das reparieren könnten, kam ein Franzose mit Werkzeugkiste dazu. Ohne viele Worte, aber mit umso mehr Tatendrang, begannen die beiden, das Problem mit uns zusammen zu lösen.
Improvisation ist alles
Mit neuen dicken Schrauben und Unterlegscheiben aus dem Wohnmobil des Franzosen und einer ordentlichen Portion Einfallsreichtum schafften wir es tatsächlich, den Fahrradträger wieder sicher zu befestigen. Es war vielleicht nicht die schönste Lösung, aber sie hielt – und zwar bis nach Portugal!
Fazit: Gemeinschaft macht das Reisen besonders
Was als ärgerliche Panne begann, wurde zu einer schönen Erinnerung an die Hilfsbereitschaft unter Reisenden. Es ist genau dieses Miteinander, das das Leben im Wohnmobil so einzigartig macht. Wir verabschiedeten uns mit einem kalten Bier und einem herzlichen „Merci“ und „Dankjewel“ – und fuhren mit einem stabil befestigten Fahrradträger weiter in Richtung Süden.
Hattest du schon mal eine unerwartete Panne auf Reisen? Teile deine Geschichte in den Kommentaren!
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